Neuer Gesundheitstrend: Barfußlaufen

Für die Füße gibt es im Grunde nichts Besseres, als barfuß auf einem weichen Waldboden oder über eine Wiese zu laufen. Jedoch laufen die meisten Menschen nur noch sehr selten barfuß. Dabei sind die Menschen Jahrtausende barfuß gelaufen und erst in der jüngeren Vergangenheit gehört es zum Alltag, dass Schuhe getragen werden. Allerdings bekommt dies den Füßen gar nicht gut. Häufig passen die Schuhe nämlich nicht richtig oder belasten die Füße durch hohe Absätze oder eine enge Spitze. So kann das Tragen von falschem Schuhwerk durchaus die Entstehung von Fußfehlstellungen begünstigen. Demzufolge ist das regelmäßige Barfußlaufen für die gesunde Entwicklung der Füße sehr wichtig.

Da sich der Fuß den Unebenheiten des Bodens beim Barfußlaufen immer wieder anpassen muss, wird hierdurch die Fußmuskulatur trainiert. So kann eine kräftige Fußmuskulatur der Entstehung von etwaigen Fußfehlstellungen, wie zum Beispiel Senk-, Spreiz- oder Plattfüßen, entsprechend vorbeugen.

Gerade Kinder sollten viel barfuß laufen, damit sich die korrekte Zehenstellung entwickeln kann und die Fußmuskulatur gestärkt wird. Aber auch Erwachsene können durch das regelmäßige Barfußlaufen ihre Muskulatur trainieren. Jedoch können bereits vorhandene Fehlstellungen nicht durch das Barfußlaufen behoben werden.

Barfußlaufen auf speziellen Barfußpfaden

Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland sogenannte Barfußpfade. Diese Pfade sind speziell dafür angelegt worden und weisen unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten auf, wie zum Beispiel mit Sand, großen Kieseln, Lehm oder Holz. Häufig ist auch ein Abschnitt dabei, in dem die Barfußläufer durch flaches Wasser gehen.

Generell ist der Besuch eines Barfußpfades ein hervorragendes Erlebnis für den Körper und den Geist. So wird hier nicht nur die Fußmuskulatur trainiert, sondern das Barfußlaufen an sich entspannt und befreit den Geist.

Sollte kein Barfußpfad in der Nähe sein, gibt es sicherlich irgendwo Wege mit verschiedenen Bodenbelägen, wie zum Beispiel in einem nahegelegenen Wald. Auf solchen Wegen sollte aber immer wieder auf den Boden geachtet werden, damit man nicht auf spitze Steine, Dornen oder Glasscherben tritt.

Barfußjoggen

Wer barfuß joggen gehen möchte, der sollte zunächst langsam anfangen. Am besten sucht man sich hierfür eine Wiese oder auch einen Wald. Insgesamt sollte die Trainingseinheit nicht länger als 30 Minuten dauern und anfangs nur zweimal die Woche stattfinden. So muss sich nämlich der Körper erst einmal an die neue Belastung gewöhnen. Die Trainingsdauer und Häufigkeit kann dann mit der Zeit gesteigert werden.

In vielen Sportfachgeschäften werden mittlerweile auch Barfußschuhe angeboten. Wer sich für solche Barfußschuhe entscheidet, der sollte darauf achten, dass die Belastung auf dem Mittel- und Vorderfuß liegen sollte, denn wenn mit der Ferse zuerst aufgetreten wird, können die Gelenke hierdurch sehr belastet werden.

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