Kürbis – Ein Gemüse mit vielen Gesichtern und einsetzbar bei etlichen Krankheiten

Von vielen nur zu Halloween als Kürbis-Laterne beachtet, hat der Kürbis als Gemüse doch einiges mehr zu bieten. Verschiedene Geschmacksrichtungen wie Muskat beim Muskatkürbis, dem nussig-süßlichen Geschmack des Early Butternut oder auch der Hokaido, mit seinem kräftig-süßlichem Geschmack, begeistern immer mehr Menschen.

Neben dem aromatischen Fruchtfleisch, aus dem sich die leckersten Gerichte und auch Marmeladen zubereiten lassen, sind auch die Kürbiskerne leckere Knabbereien, die eine gesunde Alternative zu den abendlichen Chips bieten.

Darüber hinaus belegen Studien, dass die kürbiseigenen Antioxidantien sowohl eine lindernde, als auch eine präventive Wirkung bei Infektions- und Entzündungskrankheiten, und sogar bei chronischen Erkrankungen haben. So wirken sie sich unter anderem auch positiv bei Krebserkrankungen, Nierensteinen, Depressionen und Hautkrankheiten aus.

Der Kürbis als natürliches Multitalent

Neben das Tatsache, dass das überaus schmackhafte Fruchtfleisch kalorienarm ist, denn bei 100 Gramm Kürbis sind es gerade mal 26 Kalorien, ist er auch ein sehr guter Lieferant für eine große Menge sättigender Ballaststoffe. So wird die Verdauung unterstützt, Giftstoffe werden leichter aus dem Körper geleitet, der Blutzuckerspiegel ausgeglichen und auch die Gewichtsreduzierung wird unterstützt.

Darüber hinaus belegt eine Studie aus dem Jahr 2007, dass der Verzehr von Kürbissen die Erneuerung von geschädigten Bauchspeicheldrüsen anregt, was den Kürbis gerade für Diabetiker besonders interessant macht. Auch im Jahr 2009 belegte eine erneute Studie, dass das Kürbiskonzentrat sowohl für eine verbesserte Insulinresistenz, als auch für eine verbesserte Glukosetoleranz sorgt.

Ebenso wertvoll ist auch der relativ hohe Anteil an Beta-Carotin, der sich gerade im Hokaido durch das intensive Orange des Fruchtfleisches zeigt. Beta-Carotin fungiert nicht nur als aktiver Zellschutz. Dieses Antioxidans kann potentielle Krebszellen neutralisieren, altersbedingt geschädigte Hautzellen regenerieren und das Immunsystem stärken.

Kürbiskerne als Snack zwischendurch

Kürbiskerne a wirken im menschlichen Körper mit den Omega-3-Fettsäuren und ihren sekundären Pflanzstoffen (Phytosterole) dem Bluthochdruck entgegen und sie können auch eine senkende Wirkung auf das Cholesterin haben.

Auch beinhalten die Kürbiskerne einen hohen Anteil an der Aminosäure Tryptophan. Diese Aminosäure ist mit an der Produktion von Serotonin beteiligt, nämlich dem körpereigenen Glückshormon. Bereits der Verzehr einer Handvoll Kürbiskerne täglich, soll sich positiv auf die Gemütsverfassung auswirken.

Kürbiskern-Öl als Allroundtalent

Kürbiskern-Öl ist ein wichtiger Lieferant an Vitamin E, A und K und essentiellen Fettsäuren. Es kann sich senkend auf das Cholesterin auswirken und somit das Herz und die Leber schützen. Die zweifach ungesättigte Linolsäure ist Brennstoff für das Gehirn und sorgt für eine geschmeidige Haut. Auch das enthaltene Beta-Sitosterol kann sich positiv auf die Prostata auswirken.

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