Die besten Tipps für den gesunden Aufenthalt in der Sonne

Der Sommer hat Deutschland „heiß“ erwischt. Doch so schön das Wetter auch ist – es hat auch seine Tücken und kann die Gesundheit ernsthaft gefährden. Gerade bei längeren Aufenthalten im Freien, sollte auf einiges geachtet werden. Damit einem Sonnenbrand & Co erspart bleibt, folgen nun die besten Tipps für den gesunden Aufenthalten in der Sonne.

Langsame Gewöhnung an die Sonne und ausreichender Sonnenschutz

Während des Winters hat die Haut kaum die Sonne gesehen, weshalb sie sich langsam an die intensive UV-Strahlung gewöhnen muss. Da sich der Eigenschutz der Haut nur sehr langsam aufbaut, sollte anfangs mit dem Sonnenbaden nicht übertrieben werden. Um die Haut optimal zu schützen, sollte stets Sonnenschutzmittel mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor verwendet werden.

Beim Eincremen der Haut mit der Sonnencreme sollte nicht gespart werden, denn es besteht sonst die Gefahr, dass der jeweilige Lichtschutzfaktor nicht erreicht wird. Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt ungefähr 36 Gramm Sonnencreme, um den Körper auch ausreichend vor der UV-Strahlung zu schützen. Besonders empfindliche Körperbereiche wie Dekolleté, Nase, Lippen, Ohren, Schultern, Nacken und die Oberseite der Füße sollten beim Eincremen Beachtung finden.

Im Übrigen benötigt der Körper auch im Schatten oder bei bewölktem Himmel einen Sonnenschutz. Zwar ist hier die Sonnenstrahlung geringer, jedoch ist man nicht zu 100 Prozent geschützt, denn ungefähr 50 Prozent des UV-Lichts gelangt auch im Schatten auf die Haut.

Auch eine angemessene Kleidung kann den Körper vor zu viel Sonne schützen. Dabei bieten dunkle Kleidungsstücke einen wesentlich besseren Schutz als helle Kleidung. Wer sich länger in der Sonne aufhalten möchte, sollte ggf. Textilien mit einem hohen UV-Schutz tragen.

Keine langen Aufenthalte in der prallen Sonne

Wie lange man sich in der Sonne ohne Sonnencreme aufhalten kann, darüber gibt die Eigenschutzzeit der Haut Auskunft. Diese ist vor allem vom Hauttyp abhängig. So haben beispielsweise hellere Typen eine kürzere Eigenschutzzeit (ca. zehn Minuten) als dunklere Typen (ca. 30 Minuten). Mithilfe der Sonnencreme kann die Eigenschutzzeit entsprechend verlängert werden. Wie lange man dann mit der Sonnencreme geschützt ist, kann ermittelt werden, indem der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme mit der Eigenschutzzeit der Haut multipliziert wird. Jedoch sollte die ausgerechnete Zeitspanne sicherheitshalber lediglich zu zwei Drittel ausgenutzt werden. Auf längere Aufenthalte in der Sonne sollte dann unbedingt verzichtet werden.

Zwischen 12 und 14 Uhr, also während der Mittagszeit, sollte die Sonne unbedingt gemieden werden, da in dieser Zeit die UV-Strahlung besonders intensiv ist. Während dieser Zeit kann die Sonne sogar 150-mal intensiver strahlen als morgens oder abends. Um ein Sonnenbad zu nehmen, sind die Zeiten Vormittag oder Nachmittag empfehlenswert.

Auswahl der richtigen Sonnencreme

Grundsätzlich sollte eine Sonnencreme vor UV-A- und auch UV-B-Strahlen schützen. Dabei sorgt das UV-A-Licht für eine kurzzeitige und das UV-B-Licht für eine länger anhaltende Bräune. Beide Strahlenarten können aber das Risiko für die Entstehung von Hautkrebs erhöhen.

Schutz für die Augen und den Kopf

Bei Sonnenbrillen ist unbedingt darauf zu achten, dass diese auch tatsächlich vor der UV-Strahlung schützen, denn ansonsten könnten Horn- und Netzhaut dauerhaft geschädigt werden.

Wer sich länger in der Sonne aufhält, sollte auch seinen Kopf schützen. Hier kann es nicht nur zu einem Sonnenbrand auf dem Kopf kommen, sondern es besteht die Gefahr, einen Sonnenstich zu bekommen.

Titelbild © Richard Walker – Flickr.com (CC BY 2.0)

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