Aktiv gegen Demenz vorbeugen

Allein in Deutschland leiden mehr als eine Millionen Menschen an Demenz oder an der speziellen Demenzform Alzheimer. Dabei dürfte die Dunkelziffer von nicht diagnostizierten Fällen noch wesentlich höher liegen. Zunehmend werden Demenzerkrankungen einfach als Schicksal von älteren Menschen akzeptiert. Jedoch zeigen zahlreiche Demenzstudien, dass eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, gesunder Schlaf sowie eine Versorgung mit genügend Vitamin D das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken senken kann.

Gesunder Schlaf als Vorbeugungsmaßnahme

Für die mentale und physische Regeneration ist ein gesunder und erholsamer Schlaf enorm wichtig. Um dauerhaft leistungsfähig zu sein, ist ein regelmäßiger und ausreichender Schlaf unabdingbar. Jedoch können Alltagsprobleme und Stress zu Schlafstörungen führen, die nicht selten zu einem Dauerzustand führen. Langfristig können Schlafstörungen auch das Gehirn negativ belasten. Aus diesem Grund sollten Schlafstörungen unbedingt ernst genommen und fachärztlich behandelt werden.

Es reicht nicht aus, wenn dann im Gegenzug zu viel geschlafen wird. Denn auch zu viel Schlaf kann das Risiko für eine Demenzerkrankung erhöhen. Auch das zu viele Schlafen hat einen ähnlichen negativen Einfluss auf das Gehirn wie Schlafstörungen.

Regelmäßige Bewegung als Vorbeugungsmaßnahme

Damit der Körper ausgeglichen und gesund bleibt, benötigt er nicht nur ausreichend Schlaf und Ruhe, sondern auch regelmäßige Bewegung. Dabei fördern sportliche Aktivitäten nicht nur den gesamten Körper, sondern auch die Leistung des Gehirns. Insbesondere wird bei Bewegungen der Hippocampus im Gehirn aktiviert, der an der Gedächtnisfähigkeit und an Lernprozessen beteiligt ist. So sollte regelmäßig moderater und nicht zu übertriebener Sport getrieben werden, um somit auch gleichzeitig das Gehirn zu trainieren.

Ausreichend Vitamin D als Vorbeugungsmaßnahme

Im Organismus ist Vitamin D an vielen Regulierungsprozessen beteiligt. Beispielsweise wird Vitamin D für den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel benötigt, um so Zähne und Knochen zu stärken und zu erhalten. Zudem hilft Vitamin D dem Immunsystem bei der Abwehrzellenbildung. Gerade ältere Menschen leiden häufig unter einem Vitamin-D-Mangel, da die Haut nicht mehr so gut empfänglich für die UV-Strahlung ist und somit das Vitamin D nur noch gering produziert wird.

Es sollte also immer auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D geachtet werden. Beispielsweise enthält Eigelb, Lachs oder Makrelen viel Vitamin D. Auch entsprechende Vitamin-D-Präparate können nach vorheriger Absprache mit einem Arzt zum Einsatz kommen.

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